Erläuterung der synoptischen Monatstabelle
von Prof. Dr. Rudolf SeyffertEtwa 5 Wochen nach Abschluß des Berichtsmonats erhalten die am monatlichen Betriebsvergleich beteiligten Betriebe die vom Institut ermittelten Vergleichszahlen in Form der Monatstabellen. Jeder Betrieb erhält die Tabelle seiner Branche oder Teilbranche. Für die Vergleichszahlen jedes teilnehmenden Betriebes ist in der Tabelle eine Zeile enthalten. Innerhalb der Tabelle sind die Betriebe nach Größenklassen geordnet. Alle Betriebe stehen somit zum übersichtlichen Vergleich, zu einer Zusammenschau (Synopsis) geordnet. Neben den einzelbetrieblichen Vergleichszahlen werden in der Tabelle die Durchschnittsergebnisse der einzelnen Größenklassen und der gesamten Branche bzw Teilbranche ausgewiesen. Nur in denjenigen Branchen, in denen wegen zu geringer Teilnehmerzahl keine Größenklassendurchschnittswerte berechnet werden, können lediglich die Durchschnittsergebnisse der gesamten Branche bzw.Teilbranche mitgeteilt werden. Die Monatstabellen weisen 18 Spalten auf, die im Tabellenkopf mittels kursiver Zahlen numeriert sind. Nachstehend ist der Kopf der Monatstabelle, der für alle Branchen des Einzelhandels einheitlich ist, abgedruckt.
Nachstehend wird der Inhalt der einzelnen Spalten kurz erläutert. Für das Auflösen der Ziffern in Spalte 3 bis 6 sind Schlüssel zu benutzen, die ebenfalls nachstehend abgedruckt sind.
Spalte 1: Branchennummer
Spalte 2: Betriebsnummer
Die zweite, dritte und vierte Ziffer ist die Betriebsnummer, die erste Ziffer die Teilbranchennummer.
Spalte 3: Gebietslage
Die Ziffer der Spalte gibt verschlüsselt das Gebiet an, in dem der Betrieb seinen Standort hat.
Spalte 4: Ortsgröße
Die Ziffer in der Spalte gibt verschlüsselt die Einwohnerzahl es Ortes an, in dem der Betrieb seinen Standort hat.
Spalte 5: Geschäftslage
Die Ziffer in der Spalte gibt verschlüsselt die Geschäftslage des Betriebes an.
Spalte 6: Sortiment
In Spalte 6 geben für jeden Betrieb 5 Ziffern die Zusammensetzung des Waren-Sortiments an. Die Aufschlüsselung der Ziffern in Warengruppen ergibt sich aus dem für jede Branche einzeln ausgearbeiteten Branchen-Sortiments-Schlüssel. Diese Branchenschlüssel werden jährlich einer Revision unterzogen. Auf den nächsten Seiten (179 bis 181) sind die Branchen-Sortiments-Schlüssel für 1952 abgedruckt.
Erläuterungen zum Sortiments-Schlüssel
Innerhalb jeder Branche sind die zum Sortiment gehörenden Waren zu höchstens 9 Warengruppen zusammengefaßt. Jeder Teilnehmer hat unter Position 13 des Firmen-Grundberichtes berichtet, aus welchen Warengruppen sich sein Sortiment zusammensetzt und wie groß der prozentuale Anteil der Warengruppen ist. Jede Warengruppe hat eine Ziffer aus der Reihe 1 bis 9. Mit diesen Ziffern wird das Sortiment jedes einzelnen Betriebes in der Monatstabelle gekennzeichnet. In die Tabelle werden für jeden Betrieb 5 Ziffern aufgenommen. Jede dieser Ziffern drückt eine Warengruppe mit einem Anteil von etwa 20 % am gesamten Absatz aus, so daß durch 5 Ziffern zusammen das volle Warensortiment wiedergegeben ist.Da bei der in der Praxis oft unterschiedlichen Höhe der Sortimentszusammensetzung der Anteil von genau 20 % häufig nicht erreicht wird, wird eine Ziffer auch für solche Warengruppen eingesetzt, deren Anteil am Absatz 15-25 % ausmacht.
Beträgt der Anteil einer Warengruppe am Sortiment etwa 4 0% oder schwankt er zwischen 3 und 50%, so wird die Ziffer der betreffenden Warengruppe zweimal aufgeführt, bei einem Anteil von etwa 60 % dreimal, bei einem Anteil von etwa 80 % viermal und bei einem Anteil von 100 % fünfmal.
Verteilt sich das Warensortiment neben Warengruppen, die nach den oben angeführten Grundsätzen mit einer oder mehreren Ziffern gekennzeichnet werden, auf eine Reihe weiterer Warengruppen, die jeweils unter 15 % bleiben, so werden diese kleineren Gruppen durch eine 0 gekennzeichnet. Die Summe dieser kleineren Gruppen wird dabei nach den gleichen Regeln verschlüsselt,, wie die oben angeführten Warengruppen mit 15 und mehr Prozent Absatzanteil, d. h. 4 Warengruppen von je 5 % werden zusammen durch eine 0 charakterisiert.
Die Schlüsselziffern mehrerer Warengruppen werden nach dem Gewicht der Prozentzahlen, die sie vertreten, geordnet, d. h. die Ziffern werden in der Reihenfolge der Größe der Absatzanteile eingesetzt, also die Warengruppe mit dem größten Prozentanteil zuerst usw.
Nachstehend wird das Verfahren an Beispielen erläutert:
Beispiel 1: Die Sortimentskennzeichnung 34972 bedeutet: Warengruppe 3, Warengruppe 4, Warengruppe 9, Warengruppe 7 und Warengruppe 2 sind jeweils mit einem Anteil von etwa 20 % am gesamten Absatz vertreten. Alle fünf Warengruppen sind also gleich eingestuft. Sie sind aber tatsächlich verschiedenwertig.
Es sind beteiligt Warengruppe 2 mit 17 %, Warengruppe 3 mit 25 %, Warengruppe 4
mit 20 %, Warengruppe 7 mit 18 % und Warengruppe 9 mit 20 %. Deshalb werden sie untereinander nach der Größe geordnet: 34972.
Beispiel 2: Die Sortimentskennzeichnung 33344 bedeutet, daß der Anteil der Warengruppe 3 etwa 60 % des Absatzes, der der Warengruppe 4 etwa 40 % des Absatzes ausmacht.
Beispiel 3: Die Sortimentskennzeichnung 77500 bedeutet, daß auf die Warengruppe 7 etwa 40 %, auf die Warengruppe 5 etwa 20 % und auf die restlichen Warengruppen zusammen etwa 40 % entfallen.
Beispiel 4: Die Sortimentskennzeichnung 00000 bedeutet, daß auf keine Warengruppe 15-25 % entfallen, sondern sich die Warengruppen zu kleineren Prozentsätzen auf das gesamte Sortiment- verteilen. Nachstehend ist das Prinzipielle der Sortiments-Schlüsselung nochmals übersichtlich zusammengestellt:
Spalte 7: Zahl der beschäftigten Personen insgesamt
Diese Gesamtzahl der im Berichtsmonat im Betriebe beschäftigten Personen ist unter Berücksichtigung der Bewertungsmethoden des Instituts errechnet worden. Lehrlinge im 1. und 2. Jahr, Anlernlinge im 1. Jahr und teilbeschäftigte Personen sind dabei mit 0,5 eingesetzt worden. Aus diesem Grunde ergeben
sich hier nicht nur ganze Zahlen, sondern auch Dezimalzahlen. Mit Hilfe dieser Zahlen läßt sich auch innerhalb der Größenklassen noch eine weitere größenmäßige Ordnung herstellen. Das ist bei denjenigen Größenklassen besonders wichtig, die eine größere Spannweite aufweisen, also beispielsweise die Größenklassen 11-20 beschäftigte Personen, 21-50 beschäftigte Personen, 51 und mehr beschäftigte Personen.
Spalte 8: Zahl der in der WerKstatt beschäftigten Personen
In einer Reihe von Branchen wird neben dem eigentlichen Handelsgeschäft vielfach eine Werkstatt (Atelier, Labor) betrieben. Umsatzleistung und Kostenanfall der Werkstatt weichen vom Handelsbetrieb itark ab. Deshalb werden auch die Betriebsvergleichszahlen erheblich beeinflußt, wenn im Firmen-Monatsbericht Handelsbetrieb und Werkstattbetrieb gemeinsam erfaßt werden. Da den meisten Betrieben eine genaue Trennung der Umsätze und insbesondere der Kosten von Handelsgeschäft und Werkstatt nicht möglich ist, soll der Umfang des Werkstattbetriebes hier wenigstens durch die Zahl der darin beschäftigten Personen gekennzeichnet werden. Betriebe ohne Werkstattpersonen sind daher nicht ohne weiteres mit Betrieben mit Werkstattpersonen vergleichbar. Es ist zu beachten, daß die Werkstattpersonen in der Zahl der insgesamt im Betrieb beschäftigten Personen (Spalte 7) mit enthalten sind.
Spalte 9: Warenabsatz in DM
Hier wird der gesamte Absatz des Betriebes im Berichtsmonat erfaßt, gegebenenfalls also auch unter
Einbeziehung des Großhandelsabsatzes und des Werkstattabsatzes. Damit ist ein zweiter Anhaltspunkt w für die Betriebsgröße vorhanden. Der Vergleich der gesamten Personenzahl der Spalte 7 und des Absatzes der Spalte 9 zeigt, daß diese beiden Vergleichszahlen der Betriebsgröße in vielen Fällen nicht übereinstimmen. Wer zur Kennzeichnung der Betriebsgröße die Absatzhöhe vorzieht, kann dazu die Angaben der Spalte 9 heranziehen. Ein Vergleich des Absatzes eines einzelnen Betriebes mit dem Größenklassendurchschnitt
ist nicht empfehlenswert, da ja auch innerhalb der Größenklasse noch stärkere Größenunterschiede bestehen.
Spalte 10: Großhandelsanteil in Prozenten des Warenabsatzes
Sofern Großverbraucher, gewerbliche Betriebe und Wiederverkäufer beliefert werden, wird hier der Anteil dieses Absatzes am gesamten Warenabsatz des Berichtsmonats in Prozenten angegeben, weil in vielen Fällen funktionsbedingte und kostenmäßige Unterschiede zu dem eigentlichen Einzelhandelsgeschäft bestehen. Das gilt vor allem hinsichtlich der Umsatzsteuer, es kann sich aber auch bei anderen Erhebungspositionen auswirken. Betrieb mit einem starken Anteil des Absatzes, der zu Großhandelsumsatzsteuersätzen verkauft wird, sind daher nicht ohne weiteres mit denjenigen Betrieben zu vergleichen, die Umsätze dieser Art nicht aufweisen.
Spalte 11: Warenabsatz je beschäftigte Person
Der durchschnittliche Absatz, den eine im Betrieb beschäftigte Person im Berichtsmonat in DM erzielt (monatlicher Personenabsatz), dient als Maßstab der Personalleistung. Er entsteh durch die Division des gesamten Absatzes je Betrieb durch die Zahl der beschäftigten Personen. Es handelt sich somit um eine Verhältniszahl, die aus den Spalten 7 und 9 gebildet worden ist. Es ist zu beachten, daß sich die so ermittelte Personalleistung nicht nur auf das Verkaufspersonal bezieht, sondern auf das gesamte im Betrieb tätige Personal. Der Berechnung des Absatzes je Verkaufskraft steht die Schwierigkeit entgegen, die anteilsmäßige Beschäftigung der einzelnen Personen mit dem Verkauf exakt zu ermitteln.
Spalte 12: Warenabsatz je Kunde in DM
Der durchschnittliche Absatz je Einzelverkauf (je Kunde) im Berichtsmonat in DM zeigt die durch- schnittliche Höhe des von einem Kunden getätigten Einkaufs. Es handelt sich hier nicht etwa um den Durchschnittsbetrag, für den jeder Kunde (z. B. Stammkunde) im Laufe des Monats einkauft, sondern um einen Betrag für den einzelnen Verkaufsakt, der demnach dem Durchschnittsbetrag je Kassenzettel bzw. je Registrierkassenbon entspricht. Die Tabell weist in dieser Spalte vielfach Lücken auf, da nicht in allen Betrieben die rechnungsmäßigen Voraussetzungen für die Erfassung des Kundenabsatzes vorhanden sind. Zur Kennzeichnung der Absatzleistung tritt diese Betriebsvergleichszahl ergänzend neben den monatlichen Personenabsatz der Spalte 11.
Spalte 13: Warenabsatz in Prozenten des Vorjahrsmonats
Der Absatz des Betriebes im Berichtsmonat in Prozenten des gleichen Vorjahrsmonats kennzeichnet die Absatzentwicklung. Im Hinblick auf die Saisoneinflüsse wird nicht der Vormonat, sondern der Vorjahresmonat als Vergleichszeitraum gewählt. Die in der Spalte 13 ausgewiesenen Zahlen sind Prozentzahlen, bei denen der Vorjahrsmonat = 100% gesetz ist. Beispielsweise bedeutet die Zahl 125 eine Absatzerhöhung von 25 %; die Zahl 70 bedeutet einen Absatzrückgang von 30 %.
Spalte 14: Warenabsatz in Prozenten des Monatsdurchschnittes 1949
Die Berechnungsmethode des Absatzes des Betriebes im Berichtsmonat in Prozenten des durchschnittlichen Monatsabsatzes 1949 ist hier im Prinzip die gleiche wie bei Spalte 13, jedoch wird eine feste Basis zur Beobachtung der Absatzentwicklung gewählt. Die Vergleichszahl ist eine Indexzahl, mit deren Hilfe sich die fortlaufende Entwicklung sehr gut erkennen läßt. Jeder Teilnehmer kann beispielsweise diese Zahlen von Monat zu Monat auf Millimeterpapier als Kurve eintragen, um auf diese Weise ein übersichtliches Bild seiner Absatzentwicklung zu gewinnen. Da sich die Einzelhandlungen gegenüber 1949 zum Teil durch Standortverlagerungen, Betriebsvergrößerungen und Wiederaufbau vielfach in erheblichem Umfange verändert haben, wird bei dieser Position auf die Bekanntgabe der Größenklassenund Branchendurchschnittsvergleichszahlen verzichtet.
Spalte 15: Warenbeschaffung in Prozenten des Vorjahrsmonats
Der Berechnung Warenbeschaffung des Betriebes im Berichtsmonat in Prozenten der Warenbeschaffung des gleichen Vorjahrsmonats liegt die gleiche Methode wie bei der Spalte 13 zugrunde, nur daß sich diese Zahl nicht auf den Absatz, sondern auf die Beschaffung bezieht. Die Einkaufsdispositionen und die Verkaufstätigkeit haben oftmals eine unterschiedliche Entwicklung aufzuweisen, da beispielsweise im Hinblick auf zu erwartende absatzstarke Monate der Einkauf z. T. bereits früher als sonst getätigt werden muß.
Spalte 16: Personalkosten (Gehälter und Löhne) in Prozenten des Absatzes
Im Rahmen der Monatstabellen ist es nicht möglich, sämtliche Handlungskostenarten wiederzugeben, die im Firmen-Monatsberichtsbogen erfragt werden. Es werden vielmehr in den Monatstabellen außer den Gesamtkosten nur die wichtigste Kostenart des Einzelhandels, die Personalkosten erfaßt. (Die Werte der übrigen Kostenarten bringt die Jahrestabelle.) Da es von Interesse ist, in welchem Umfange an fremdes Personal Gehalt gezahlt wird, wird das Entgelt für die nichtentlöhnte Tätigkeit des Inhabers und seiner Familie (Unternehmerlohn) in der Spalte 16 nicht mit ausgewiesen. Bei den kleineren Betrieben, bei denen die tätige Mitarbeit des Inhabers und seiner Familie im Verhältnis zum gesamten Personal stärker ins Gewicht fällt, ist daher der Anteil der Personalkosten der Spalte 16 kleiner als bei den mittleren und insbesondere bei den großen Betrieben. Maßstab für die Personalkosten ist der gesamte Absatz. Da die Personalkosten im wesentlichen fixen Charakter haben, d. h. ohne Rücksicht auf die Absatzhöhe anfallen, verändert sich dieser Prozentsatz je nach der erzielten Verkaufsleistung des Betriebes. In absatzstarken Monaten ist daher der prozentuale Anteil der Personalkosten niedriger als in absatzschwachen Monaten.
Spalte 17: Gesamtkosten in Prozenten des Absatzes
Hier ist die das wirtschaftliche Arbeiten jedes Betriebes kennzeichnende Betriebsvergleichszahl Gesamtkosten in Prozenten des Absatzes im Berichtsmonat ausgerechnet. Es sind dabei diejenigen Kosten zugrunde gelegt worden, die von den Betriebsvergleichsteilnehmern laufend monatlich gemeldet werden. Dazu zählen auch die kalkulatorischen Kosten für die nichtentlöhnte Mitarbeit des Inhabers und seiner Familie (Unternehmerlohn) und der Mietwert. Nicht einbezogen sind jedoch Abschreibungen und Zinsen für Eigenkapital, da sie nur in der Jahresauswertung erfaßt werden. Da diese beiden Positionen zumeist verhältnismäßig niedrig sind, läßt sich das Gesamtbild der Kosten auch ohne sie zutreffend beurteilen.
Spalte 18: Gesamtkosten in Prozenten des Vorjahrsmonats
Bei den Gesamtkosten des Betriebes im Berichtsjahr in Prozenten des gleichen Vorjahrsmonats werden ebenso wie bei Spalte 17 die Handlungskosten einschließlich des Entgelts für die nichtentlöhnte Mitarbeit des Inhabers und seiner Familie (Unternehmerlohn) und des Mietwertes jedoch ohne Abschreibungen und Eigenkapitalzinsen erfaßt. Ebenso wie bei den Vergleichszahlen über die Entwicklung von Warenabsatz und Warenbeschaffung der Spalten 13 und 15 wird auch hier der Vorjahrsmonat zum Vergleich herangezogen. Diese Beobachtung der Kostenentwicklung ist neben der Feststellung der prozentualen Kostenbelastung von besonderer Bedeutung für eine wirtschaftliche Betriebsgestaltung. Da die Kosten zum großen Teile fix sind, wird sich die hier ausgewiesene Entwicklungszahl im allgemeinen nicht so verhalten wie die Absatzentwicklung. Bei stark steigendem Absatz werden die Kosten wegen der besseren Ausnutzung der betrieblichen Leistungsbereitschaft zumeist nicht so stark wie der Absatz ansteigen, während sie bei sinkender Absatzleistung nicht so stark zurückgehen werden.
Spalte 3 bis 18: Statt Ziffern Leerstellen
Enthält eine Spalte statt einer Zahl eine Leerstelle, so kann das bedeuten, daß eine Angabe sachlich entfällt, oder daß dem Institut eine Angabe nicht gemacht worden ist oder nicht gemacht werden kann. Endlich kann die Leerstelle auch bedeuten, daß beim Teilnehmer zur Nachprüfung seiner Angaben eine Rückfrage des Institutes vorliegt. Werden von einem Betrieb nur die Strukturmerkmale (3-6) mitgeteilt,
so sind seine sonstigen Angaben nur im Branchendurchschnitt oder Teilbranchendurchschnitt miterfaßt. Fehlt ein Betrieb in der Monatstabelle des Institutes, so bedeutet das, daß sein monatlicher Betriebsbericht beim Institut nicht rechtzeitig genug eintraf, um in der Monatsauswertung noch berücksichtigt werden zu können.
Als Beispiel für eine synoptische Monatstabelle der Firmen-, der Größenklassen- und der Branchen- Betriebsvergleichszahlen ist nachstehend ein Teil einer Monatstabelle des Lebensmitteleinzelhandels mit fingierten Kennummern und Einzelzahlen in Originalgröße abgebildet. Die Länge der Tabelle, richtet sich nach der Zahl der Teilnehmer. Auf einem Blatte Din A 4 können die betrieblichen Vergleichszahlen von bis zu 70 Firmen gebracht werden. Bei großen Branchen umfaßt die Monatstabelle mehrere einseitig bedruckte Formulare in Din A 4.
