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Winterschlußtverkauf 1960 im Textil- und Schuheinzelhandel

von Prof. Dr. Rudolf Seyffert
Die vom Institut für Handelsforsdiung durchgeführte Sonderuntersuchung über den Winterschlußverkauf 1960 hat ergeben, daß das Verkaufsergebnis des Textileinzelhandels wertmäßig 5,2 % niedriger war als beim Winterschlußverkauf 1959. Bemerkenswerterweise hat im Gegensatz hierzu der Schuheinzelhandel eine leichte Verbesserung des Absatzes erzielen können. Das wertmäßige Ergebnis des Schuheinzelhandels lag um 2,5 % und das paarzahlmäßige um 2,1 % höher als beim Winterschlußverkauf 1959.
Die für den Durchschnitt des gesamten Textileinzelhandels festgestellte rückläufige Tendenz zeigte sich auch in den einzelnen Fachzweigen. Allerdings war der Umfang der Einbußen unterschiedlich stark. Bei den Textilsortimentern sowie den Geschäften mit vorwiegend Wäsche, Wirk- und Strickwaren war der Absatz im Winterschlußverkauf 1960 5,7 % niedriger als im Winterschlußverkauf 1959. Die geringsten Rückgänge ergaben sich mit 0,9 % bei den Geschäften mit vorwiegend Teppichen, Möbelstoffen und Gardinen und mit 2,1 % bei den Geschäften mit vorwiegend Haus- und Bettwäsche, Bettwaren. Bei den übrigen Fachzweigen lagen die Absatzminderungen zwischen 3 und 4 %.
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