Umfang und Struktur der preisvergünstigten Einkäufe der Haushaltungen bei 93 Artikelgruppen der Nichtlebensmittel
von Dr. Fritz KleinErgebnisse einer Erhebung des Seminars für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Besondere des Handels der Universität zu Köln bei 1875 Haushaltungen in Nordrhein-Westfalen 1
Durch das am Institut für Handelsforschung an der Universität zu Köln seit 1953 bearbeitete Forschungsvorhaben Distributionsanalyse sind in drei zeitlich aufeinanderfolgenden Abschnitten die inländischen Absatzwege aller für die Haushaltsversorgung wichtigen Warengruppen des Nichtlebensmittelbereiches festgestellt worden 2. Die Erhebung der Absatzwege erfolgte bei Herstellern, Grossierern und Detailleuren. Nicht vollständig konnten dabei jedoch die Wege miterfaßt werden, auf denen Haushalte Einkäufe tätigen, die unter dem normalen Verkaufspreise des Einzelhandels liegen. Hierüber lassen sieb durch Befragung der Lieferanten keine zuverlässigen Angaben ermitteln; denn diejenigen Hersteller, Grossierer und Detailleure, die unter dem normalen Einzelhandelspreise an Haushaltungen absetzen, sind meist nicht bereit, über den vollen Umfang dieses Geschäftes Auskunft zu geben. Aussagefähige Unterlagen darüber, welche Haushaltsbedeutung die preisvergünstigten Einkaufsmöglichkeiten haben und welcher Art die Quellen solcher Kaufgelegenheiten sind, lassen sich nur durch unmittelbare Befragungen der Konsumenten gewinnen. Um die Ergebnisse der Distributionsuntersuchung des Instituts durch Unterlagen über die Absatzwege der preisvergünstigten Haushaltseinkäufe und deren Quellen zu vervollständigen, wurde deshalb Anfang 1960 von Professor Seyffert im Rahmen seiner Seminare eine Seminarübung durchgeführt, die Methode und Ablauf einer Erhebung der preisvergünstigten Einkäufe zum Gegenstand hatte. Sie wurde dann mit Hilfe der Seminarmitglieder bei 1875 Haushaltungen in Nordrhein-Westfalen durchgeführt. Neben dem Ziel der Ergänzung der Institutsuntersuchung bestand auch ein starkes aktuelles Interesse an einer solchen Erhebung, weil das Problem der preisvergünstigten Einkaufsmöglichkeiten viel diskutiert ist, es aber keine ausreichenden Unterlagen über Umfang und Arten, in denen sie auftreten, gibt. Erhebungen aus einzelnen Warenbereichen, die vorliegen, ermöglichen keinen Gesamtüberblick.
Über die Hauptergebnisse der Erhebung wird in der vorliegenden Nummer der Institutsmitteilungen berichtet.
Die ausführliche Publikation erfolgt als Sonderheft 14 der Institutsmitteilungen.
A. Die Grundlagen der Erhebung
1. Begriff und Arten des preisvergünstigten Einkaufs
Das Institut bezeichnet als preisvergünstigte Einkäufe alle Fälle, in denen ein Haushalt Waren zu einem unter dem normalen Verkaufspreise des Einzelhandels liegenden Preise beschafft. Nicht berücksichtigt sind die rabattrechtlich zugelassenen Fälle des Preisnachlasses an Konsumenten (immer gleich Letztverbraucher) bis zu 3 % für Barzahlung. Miterfaßt sind dagegen die Sondernachlässe an Arbeiter, Angestellte usw. für Waren aus dem Produktionsprogramm oder dem Sortiment des eigenen Betriebes (§ 9, 3 Rabattgesetz), sofern der Rabatt hier mehr als 3 % beträgt; diese Fälle des sogenannten Personalkaufes werden jedoch in den Auswertungen von den sonstigen preisvergünstigten Einkäufen gesondert ausgewiesen. Im Erhebungsbogen des Instituts ist der Untersuchungsgegenstand folgendermaßen definiert: „Der Begriff preisvergünstigter Einkauf umfaßt alle Kauffälle, bei denen Konsumenten (Letztverbraucher) eine persönliche Preisvergünstigung von mehr als 3 % des ortsüblichen Einzelhandelspreises erhalten. Preisvergünstigungen, die Konsumenten allgemein gewährt werden (z. B. Ausverkauf; oder der alte Preis ist auf dem Preisschild durchgestrichen und ein neuer niedrigerer Preis eingesetzt) oder die auf Grund der Abnahme großer Mengen (Mengenrabatt) gegeben werden, sind nicht Untersuchungsgegenstand."
Die Seminaruntersuchung wollte nicht nur den Gesamtumfang der preisvergünstigten Einkäufe ermitteln, sondern auch die verschiedenen Arten der preisvergünstigten Einkäufe in ihrer Bedeutung zahlenmäßig analysieren. Dazu war es einmal notwendig, zu wissen, welchem Distributionsbereiche die Betriebe zugehören, bei denen die Haushalte preisvergünstigte Einkäufe tätigten. So ist in der Erhebung die Beschaffungsquelle des preisvergünstigten Einkaufes miterfragt worden. Wenn ein Haushalt also preisvergünstigte Einkäufe angab, wurde festgestellt, ob die Beschaffung vom Hersteller, Grossierer (Sammelbegriff für alle Betriebsformen des Großhandels) oder Detailleur (Sammelbegriff für alle Betriebsformen des Einzelhandels) erfolgte.
Notwendig war auch die Kenntnis der Beziehung zwischen Verkäufer und Käufer, durch welche der Haushalt Zugang zur Gelegenheit des preisvergünstigten Einkaufes hatte. Deshalb wurden die Haushalte auch hiernach gefragt. Dabei sind drei Hauptfälle von Beziehungsarten unterschieden worden, und zwar Betriebsbeziehungen, Verwandtschafts- oder Bekanntschaftsbeziehungen und Spontanbeziehungen. Der Fall der Betriebsbeziehung ist gegeben, wenn ein Haushalt auf Grund der Zugehörigkeit eines Mitgliedes zu einem Betriebe (als Inhaber oder Angestellter) preisvergünstigt einkaufen kann. Die Betriebsbeziehungen sind in zwei Unterfälle aufgegliedert. Der erste umfaßt die sogenannten Personalkäufe. Hier ist die Gelegenheit zum Kauf unter dem normalen Verkaufspreise des Einzelhandels dadurch gegeben, daß ein Haushaltsmitglied Waren aus dem Produktionsprogramm bzw. Sortiment des Betriebes, dessen Inhaber oder Angestellter es ist, erwerben kann. Der zweite Unterfall der Betriebsbeziehungen ist der des sogenannten Betriebs- und Belegschaftshandels. Hier stammen die durch betriebliche Verbindungen preisvergünstigt beschafften Waren nicht aus dem Produktionsprogramm oder Sortiment des Betriebes, in welchem das Haushaltsmitglied tätig ist. Im Falle des Betriebs- und Belegschaftshandels wurde weiter erfragt, ob der Betrieb selbst die Gelegenheit zum preisvergünstigten Einkaufe außerhalb seines Sortimentes vermittelte (Betriebshandel) oder ob ein Betriebsangehöriger bzw. der Betriebsrat Vermittler der preisvergünstigten Einkaufsmöglichkeit war (Belegschaftshandel). Der Fall der Verwandtschafts- oder Bekanntschaftsbeziehung ist gegeben, wenn die preisvergünstigte Beschaffungsmöglichkeit durch Empfehlung eines Verwandten oder Bekannten (ausgenommen betriebliche Bekanntschaften, die den Betriebsbeziehungen zugerechnet sind) erlangt wird. Beim Falle der Spontanbeziehung wird die Möglichkeit eines preisvergünstigten Einkaufs erst während des Kaufes (z. B. dadurch, daß der Käufer einen Nachlaß vom normalen Einzelhandelspreise erhandelt) geschaffen. Die nach Beschaffungsquellen und Beziehungsarten detaillierte Erhebung ermöglicht es, daß die Auswertungsergebnisse der Untersuchung nach einem die verschiedenen Arten preisvergünstigter Einkäufe berücksichtigenden Gliederungsschema bekanntgegeben werden können, das nachstehend abgedruckt ist.
Wie das Schema zeigt, lassen sich sechs Hauptfälle preisvergünstigter Einkaufsmöglichkeiten der Haushalte unterscheiden.
Davon sind die drei Fälle des Personalkaufes (Fälle 1 bis 3 des Schemas) in ihrer wirtschaftlichen Berechtigung kaum umstritten und seit jeher bekannt. Diese Fälle preisvergünstigten Warenbezugs können auch das Äquivalent für ein vergleichsweise niedriges Lohnniveau in einer Branche darstellen. Sie sind dann eine indirekte Verbesserung der tariflichen Bezahlung.
Besonderes Interesse gilt dagegen den im vorstehenden Schema aufgeführten Fällen 4 bis 6 der preisvergünstigten Einkaufsmöglichkeiten der Haushalte. Sie umschließen den Bereich des sogenannten Beziehungskaufs oder Grauen Markts, der vor allem in neuer Zeit wirtschaftspolitisch stark diskutiert wird. Beim Beziehungskauf kann der Haushalt die Möglichkeit des preisvergünstigten Einkaufs einmal dadurch erlangen, daß er vom üblichen Wege der Beschaffung beim Detailleur abweicht, also beim Hersteller (Fall 4 des Schemas) oder beim Grossierer (Fall 5 des Schemas) einkauft, wodurch sich zwei Fälle ergeben. Die Ermäßigung gegenüber dem normalen Verkaufspreise des Einzelhandels kann aber auch auf dem üblichen Beschaffungswege vom Detailleur erlangt werden, wenn dieser dem Käufer einen Nachlaß von mehr als 3 % des ausgezeichneten Preises einräumt (Fall 6 des Schemas). Veranlassung solchen Preisverhaltens der Detaillisten ist meist der Umstand, daß sie in starker Konkurrenz mit den Beziehungsverkäufen seitens der Hersteller oder Grossierer stehen.
Die Fälle 4 bis 6 des obigen Schemas (preisvergünstigte Käufe ohne die Personalkäufe) decken sich mit dem, was die Praxis meist unter „Beziehungskauf" versteht, nämlich alle Kauffälle, in denen Letztverbraucher eine Vergünstigung gegenüber dem normalen Einzelhandelspreise erhalten, ohne daß die Preisvergünstigung allen Käufern gewährt wird und ohne daß der Kaufende die Vergünstigung als Personalrabatt erhält. Die Seminaruntersuchung verwendet deshalb den Begriff Beziehungskauf in diesem Sinne. In der Praxis finden sich allerdings auch engere oder weitere Auslegungen des Begriffs Beziehungskauf. Vielfach werden — in engerer Auslegung — nur diejenigen Beschaffungsfälle als Beziehungskäufe bezeichnet, welche Haushaltungen preisvergünstigt bei Herstellern und Grossierern tätigen. Diese engere Auffassung ist insbesondere bei den Detailleuren w anzutreffen. Der Begriff Beziehungskauf kann aber auch weiter ausgelegt werden und hier dann alle Fälle preisvergünstigter Einkaufsmöglichkeiten der Haushalte, einschließlich der Personalkäufe, umfassen. Rein dem Begriffe nach ist diese weite Auslegung die bessere; denn hier wird auch der Fall der engsten Beziehung zwischen Verkäufer und Käufer — der der Beschäftigung in dem Betriebe, aus dem die preisvergünstigt erworbenen Waren stammen — dem Begriff Beziehungskauf zugeordnet. Da in der Praxis aber — wie eine Umfrage des Seminars ergab — die Personalkäufe meist nicht als Beziehungskäufe angesehen werden, sind in der vorgelegten Untersuchung die Fälle des Personalkaufes (Fälle 1 bis 3 des Schemas) gesondert ausgewiesen.
2. Anlage und Durchführung der Erhebung
In die Untersuchung sind die in Tabelle 5 aufgeführten 93 Artikelgruppen einbezogen. Sie entsprechen den Artikelgruppen der Distributionsuntersuchung des Instituts. Alle für die Verbraucherversorgung wichtigen Waren des Bereichs Nichtlebensmittel sind erfaßt. Der Erhebungsbogen enthält folgende Fragen, die für alle 93 Artikelgruppen zu beantworten waren:
1. Wurde nach der Währungsreform ein Artikel der Gruppe beschafft; wenn ja, erfolgte der letzte Einkauf vor 1958 oder in den Jahren 1958/59?
2. War der letzte Einkauf ein preisvergünstigter Einkauf? Falls der letzte Einkauf preisvergünstigt erfolgte, wurden dem Haushalt vier weitere Fragen gestellt:
3. Erfolgte die Beschaffung beim Hersteller, Grossierer oder Detailleur?
4. Welche Beziehungsart lag vor (Personalkauf, Betriebs- oder Belegschaftshandel, Verwandtschafts- oder Bekanntschaftsbeziehung, Spontanbeziehung)?
5. Wieviel Prozent billiger als zum normalen Preise des Einzelhandels glauben Sie gekauft zu haben?
6. Kann die Ware regelmäßig preisvergünstigt beschafft werden?
Die an der Erhebung beteiligten Studenten erhielten eine dreiseitige ausführliche Instruktion, in welcher die Erhebungsmethode erläutert war, und die sie über die Ausfüllung des Erhebungsbogens unterrichtete. Außerdem war die Erhebungsdurchführung in den Seminarsitzungen erarbeitet und ausführlich durchgesprochen worden. Insgesamt wirkten 355 Studenten des Seminars für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Besondere des Handels (Hauptseminar, Proseminar, Seminaristische Übungen), des Werbewissenschaftlichen Seminars und der Werbewissenschaftlichen Übungen an den in den Monaten Januar bis April 1960 durchgeführten Erhebungen mit.
Befragt sind 1875 Haushaltungen des Landes Nordrhein- Westfalen, wobei darauf geachtet wurde, daß Haushaltungen aller Berufe und städtische sowie ländliche Haushaltungen ausreichend vertreten sind. Von den einbezogenen Haushaltungen haben 1118 ihren Standort in Städten mit mehr als 40 000 Einwohnern, 757 in Landkreisen. Nach der Berufsstellung des Haushaltungsvorstandes sind 603 Haushaltungen von Arbeitern, 412 von Angestellten, 167 von Beamten, 361 von Selbständigen, 93 von Landwirten und 239 Haushaltungen von Rentnern sowie Berufslosen erfaßt. Da aus methodischen Gründen von jeder Artikelgruppe nur ein Einkauf — und zwar der letzte — erfragt wurde, sind Haushaltungen höherer Einkommensklassen etwas stärker erhoben worden, als es ihrem tatsächlichen Anteile an der Gesamtbevölkerung entspricht. Auf diese Weise ist das Gewicht ihrer stärkeren Kaufkraft in der Erhebung berücksichtigt.
Insgesamt wurden für die 93 Artikelgruppen 140407 Einkäufe erfaßt; 102 901 Käufe davon erfolgten 1958/59, 37506 Käufe langlebiger Waren vor 1958. In den meisten Artikelgruppen liegen den Auswertungen mehr als 1000 Einkäufe zugrunde. Nur in folgenden fünf Artikelgruppen konnten weniger als 500 Einkäufe erfaßt werden: Babybekleidung (468 Käufe), Musikinstrumente (415 Käufe), Noten (337 Käufe), Motorräder, Motorroller (276 Käufe) und Klaviere (100 Käufe).
3. Die Zuverlässigkeit der Angaben der befragten Haushaitungen
Die ausgefüllten Erhebungsbogen wurden im Institut durch zwei Mitarbeiter im Beisein der Erheber sorgfältig überprüft, was einen Zeitaufwand von zwei Monaten erforderte. Zweifelsfälle wurden mit den Studenten besprochen. Wo eine sofortige Klärung nicht möglich war, hielten die Erheber Rückfrage bei den Haushaltungen. Außerdem wurden 23 Studenten über ihre Erhebungserfahrungen ausführlich befragt, um eingehend zu klären, wieweit nach Meinung der Erheber die ermittelten Angaben zuverlässig sind, die Haushalte also fähig und bereit waren, exakte Auskünfte über ihre preisvergünstigten Einkäufe zu erteilen. Danach und aus den Besprechungen mit den Erhebern anläßlich der Kontrolle der ausgefüllten Bogen ergab sichfolgendes Bild:
1. Die Haushaltungen konnten sich im allgemeinen genau erinnern, ob der letzte Einkauf eines Artikels günstiger als zum normalen Preise des Einzelhandels erfolgte; diese Feststellung trifft insbesondere für langlebige Waren höheren Wertes zu, bei denen solche Käufe nach den Ergebnissen der Erhebung stark verbreitet sind. Allerdings stellten die Erheber in einigen Fällen fest, daß Haushaltungen die Personalkäufe und die bei Detaillisten durch Handeln (Spontanbeziehungen) erlangten Rabatte von mehr als 3 % nicht als besonders herauszustellende Preisvergünstigungen ansahen. Die Studenten mußten dann auf die Einbeziehung auch dieser Fälle in die Erhebung besonders hinweisen; es besteht deshalb die Vermutung, daß die Personalkäufe und die Spontanbeziehungen bei Detailleuren in der Untersuchung etwas schwächer als der tatsächlichen Bedeutung entsprechend erfaßt sind.
2. Die Erheber haben in manchen Fällen den Eindruck gewonnen, daß Haushaltungen ihre preisvergünstigten Einkäufe nicht in vollem Umfange angaben, entweder weil sie sich dem Beschaffungspartner gegenüber zur Geheimhaltung verpflichtet fühlten oder weil sie glaubten, unerlaubte Wege — ähnlich denen des Schwarzen Marktes vor der Währungsreform — begangen zu haben. Auch aus diesem Grunde können die in der Erhebung ermittelten Prozentanteile etwas niedriger liegen, als es den tatsächlichen Verhältnissen entspricht. Im allgemeinen gaben Haushaltungen mit kleinem Einkommen bereitwilliger über den Umfang und die Quellen ihrer preisvergünstigten Einkäufe Auskunft als Haushaltungen höherer Einkommensklassen.
3. Die Haushaltungen, bei denen preisvergünstigte Einkäufe festgestellt wurden, glaubten im allgemeinen, die Beziehungsquellen genau nach dem Wirtschaftsbereich, dem sie zugehören (Hersteller, Grossierer, Detailleur) bestimmen zu können. Soweit Hersteller oder Detailleure als Quelle der preisvergünstigten Einkaufsmöglichkeit in Frage kommen, traten auch wenige Zweifelsfälle auf. Dagegen kann der Haushalt beim Bezug vom Grossierer mitunter schwer oder gar nicht beurteilen, ob er bei einem echten Großhandelsbetrieb gekauft hat oder bei einer Einzelhandlung, die sich nur als Großhandelsbetrieb ausgibt. Es ist also möglich, daß die Fälle, wo Grossierer als Quelle preisvergünstigter Einkäufe genannt wurden, zum Teil auch solche umschließen, wo die Beschaffung bei Einzelhandelsbetrieben erfolgte, die sich als Großhändler tarnen; das kann insbesondere im Warenbereich Möbel sowie bei Großartikeln des Hausrats vorgekommen sein.
4. In der Beantwortung der Frage, wieviel Prozent billiger als zum normalen Einzelhandelspreise die Haushaltungen bei „preisvergünstigten Einkäufen" glauben gekauft zu haben, liegen Fehlerquellen, die bei der Beurteilung der Ergebnisse — vor allem der über die Höhe des Preisnachlasses — zu berücksichtigen sind. Eine Fehlerquelle ist das Erinnerungsvermögen; sie tritt um so mehr auf, je weiter die Käufe zeitlich zurückliegen. Eine zweite ist die, daß der Haushalt manchmal nicht in der Lage ist, die Höhe der erhaltenen Preisvergünstigung zuverlässig anzugeben. Diese Fehlerquelle kann jedoch nicht bei allen preisvergünstigten Käufen auftreten. Die bei Detailleuren eingehandelte Preisvergünstigung liegt genau fest, da der Käufer hier den normalen Preis, mit dem die Ware ausgezeichnet ist, kennt. Bei den durch Abweichung vom üblichen Beschaffungswege (über Hersteller und Grossierer) getätigten Einkäufen können die im Wege des Personalkaufs erhaltenen Preisvergünstigungen ebenfalls in ihrer Höhe zuverlässig beurteilt werden. Das gleiche gilt für alle preisvergünstigten Einkäufe von Markenartikeln, die preisgebunden sind. Unter Berücksichtigung der in Tabelle 1 ausgewiesenen Prozentanteile der verschiedenen Arten preisvergünstigter Einkäufe und des aus Tabelle 5 ersichtlichen Tatbestandes, daß die Schwerpunkte des preisvergünstigten Einkaufs bei an sich preisgebundenen Waren liegen, dürfte feststehen, daß für mindestens zwei Drittel der erfaßten Fälle zuverlässige Angaben über die Höhe der erzielten Preisvergünstigung erhoben werden konnten. Bei manchen Kauffällen, vor allem bei Möbeln, hat der Verbraucher dagegen keine Möglichkeit zum Preisvergleich und so keine Grundlage, auf der basierend er die erhaltene Preisvergünstigung exakt zu beurteilen in der Lage ist. So können durch die Erhebung hier auch Fälle erfaßt sein, in denen der Verbraucher beim Hersteller oder Grossierer billiger als im Detailhandel zu kaufen glaubte, während er in Wirklichkeit keinen Preisvorteil erlangte oder sogar teurer als im Detailhandel kaufte. Insbesondere der Möbelfachverband kann zahlreiche solche Fälle des „Pseudo-Beziehungskaufes", wo Haushaltungen bei sogenannten Grossierern oder Fabriklagern teurer kauften als im Fachhandel, belegen. Im Durchschnitt aller Waren dürften aber die Fälle einer Überschätzung des erhaltenen Preisvorteils oder des Pseudo- Beziehungskaufs kein starkes Gewicht haben. Dafür spricht auch die Feststellung der Erheber, daß die Haushalte im allgemeinen bei Möglichkeiten zum Beziehungskaufe mit nicht deutlich sichtbaren Preisvorteilen (deutlich sichtbar sind sie z. B. bei preisgebundenen Waren) Preisvergleiche anstellten, indem sie prüften, zu welchem Preise der Einzelhandel diese Artikel anbot. Oft standen den Haushaltungen auch mehrere Gelegenheiten zum preisvergünstigten Einkauf offen, zwischen denen dann Preisvergleiche erfolgten. Hier führten die Haushaltungen also nicht nur einen Vergleich mit dem normalen Einzelhandelspreis durch, sondern sie verglichen auch die Preise mehrerer preisvergünstigter Kaufquellen untereinander.
B. Die Auswertungsergebnisse
1. Die preisvergünstigten Einkäufe insgesamt
Die Untersuchung des Seminars hat ergeben, daß die Haushaltungen in Nordrhein-Westfalen durchschnittlich 17,8 % ihrer Einkäufe (Lebensmittel unberücksichtigt) mit einer Preisvergünstigung von mehr als 3 % des normalen Einzelhandelspreises tätigen. Dieser Prozentsatz ist aus den in Tabelle 5 für jede Artikelgruppe ausgewiesenen Prozentanteilen ihrer preisvergünstigten Einkäufe unter Berücksichtigung des Absatzanteils der Artikelgruppen berechnet.
Der für die Nichtlebensmittel ermittelte Prozentsatz von 17,8 % Anteil preis vergünstigter Einkäufe umschließt ihre verschiedenen — in dem auf Seite 978 abgedruckten Gliederungsschema systematisch aufgeführten — Arten. In der Tabelle 1 sind die Anteile der sechs Hauptfälle preisvergünstigter Einkaufsmöglichkeiten ausgewiesen; die in Klammern gesetzten Ziffern 1 bis 6 bei den Prozentzahlen der Tabelle entsprechen der Numerierung der sechs Hauptfälle im Gliederungsschema von Seite 978.
Die Tabelle zeigt, daß von den verschiedenen Arten preisvergünstigter Einkaufsmöglichkeiten die Personalkäufe die kleinste Umsatzbedeutung haben. Sie werden im folgenden Abschnitt (Ziffer 2) kurz besprochen. Der Hauptteil der preisvergünstigten Einkäufe entfällt auf den Bereich des Beziehungskaufs, dessen Zahlen von besonderem Interesse sind. Deshalb bringt der übernächste Abschnitt (Ziffer 3) eine ausführliche Analyse der ermittelten Prozentanteile des Beziehungskaufs.
2. Die Personalkäufe
2,7 % der Haushaltseinkäufe an Nichtlebensmitteln erfolgten nach den Ergebnissen der Seminaruntersuchung auf dem Wege des Personalkaufs mit einem durchschnittlichen Rabatt von 23 % des normalen Einzelhandelspreises. Seine Hauptbedeutung hat, wie Tabelle 2 ausweist, der Personalkauf im Einzelhandel, es fallen zwei Drittel der festgestellten Personalkäufe in seinen Bereich. Der durchschnittliche Rabatt, den die Detaillisten für Personalkäufe einräumten, beträgt 18 %. Die Anteile der bei Grossierern und Herstellern getätigten Personalkäufe liegen fast gleich hoch. Zwischen den von Herstellern und Grossierern für Personalkäufe durchschnittlich eingeräumten Preisvergünstigungen, die 31 bzw. 28 % betragen, bestehen in der Höhe ebenfalls keine stärkeren Unterschiede.
Tabelle 5 weist den Prozentsatz der Personalkäufe für alle 93 Artikelgruppen im einzelnen aus. Es ergibt sich, daß zwischen den Artikelgruppen keine großen Unterschiede in der Höhe des Prozentanteils der Personalkäufe bestehen. Bei sechs Artikelgruppen wurden keine Personalkäufe bzw.ein unter 0,5 % aller Einkäufe liegender Prozentsatz ermittelt. In den übrigen Artikelgruppen erreichen die Personalkäufe Anteile zwischen 1—5 % an den Gesamtkäufen der Haushalte.
3. Die Beziehungskäufe
Hauptbedeutung und Hauptinteresse haben diejenigen Fälle preisvergünstigter Haushaltseinkäufe, wo die Beschaffung nicht als Personalkauf erfolgt. Sie werden mit dem Begriff Beziehungskauf bezeichnet. Es ist bereits ausgeführt, daß unter Beziehungskauf sowohl die beiden Fälle verstanden werden, wo der Haushalt durch Abweichung vom üblichen Beschaffungswege — durch Kauf beim Hersteller oder Grossierer also — einen preisvergünstigten Einkauf tätigt, als auch der Fall des Kaufs beim Detaillisten, wenn dieser einen Rabatt von mehr als 3 % des ausgezeichneten Preises einräumt.
a) Die Beziehungskäufe bei Nichtlebensmitteln insgesamt
Tabelle 3 weist den Anteil der Beziehungskäufe an den Gesamteinkäufen der nordrhein-westfälischen Haushalte mit 15,1 % aus; der erhobene Prozentwert bezieht sich nur auf die Nichtlebensmittel. Nach dem Beschaffungswege teilen sich die Beziehungskäufe folgendermaßen auf: Von den Gesamtkäufen, die erfaßt sind, wurden 10,5 % als Beziehungskäufe durch Abweichung vom normalen Beschaffungsweg getätigt, und zwar 3 % bei Herstellern und 7,5 % bei Grossierern, 4,6 % auf dem normalen Beschaffungswege bei Detailleuren. Somit gliedern sich die gesamten Beziehungskäufe zur Hälfte auf Grossierer, zu 30 % auf Detailleure und zu 20 % auf Hersteller (Tabelle 4). Es ist eingangs bereits darauf hingewiesen worden, daß der für die Grossierer ausgewiesene Anteil der Beziehungskäufe auch solche Fälle enthalten kann, wo Einzelhandlungen als Großhandelsbetriebe firmieren, einmal um von den Herstellern den Funktionsrabatt des Großhandels zu erhalten, zum anderen um so Beziehungskäufe auf sich zu lenken. Somit besteht die Möglichkeit, daß der Anteil der Grossierer an den Beziehungskäufen zugunsten des Detaillistenanteils etwas höher als den tatsächlichen Gegebenheiten entsprechend ausgewiesen ist.
Die Aufgliederung nach Beziehungsarten ergibt nach Tabelle 3 folgendes Bild: 3,7 % aller erfaßten Käufe konnten durch Betriebsbeziehungen (Betriebs- und Belegschaftshandel) preisvergünstigt getätigt werden, 10,1 % durch Verwandtschafts- oder Bekanntschaftsbeziehungen und 1,3 % durch Spontanbeziehungen. Von den gesamten Beziehungskäufen (= 100) kamen somit 24 % durch Betriebsbeziehungen zustande, 67 % durch Verwandtschaftsund Bekanntschaftsbeziehungen und 9 % durch Spontanbeziehungen (Tabelle 4).
Besondere Beachtung verdienen wegen des aktuellen Interesses vor allem die für den Betriebs- und Belegschaftshandel ermittelten Zahlen. Hier hat die Seminaruntersuchung erbracht, daß seine Bedeutung gemessen am Gesamtumfang der Beziehungskäufe gering ist. Nur jeder vierte Beziehungskauf etwa erfolgt auf dem Wege des Betriebs- und Belegschaftshandels. Lieferanten des Betriebsund Belegschaftshandels (= 100) waren in 62 % seiner Fälle Grossierer, in 22 % Hersteller und in 16 % Detailleure. Die Kauffälle des Betriebs- und Belegschaftshandels lassen sich weiter noch nach dem Vermittler der Kaufgelegenheit aufgliedern. Hier ergibt sich, daß überwiegend die Betriebe selbst Vermittler dieser Art des Beziehungskaufes sind, weniger Betriebsangehörige oder der Betriebsrat; denn nach den Ergebnissen der Untersuchung entfallen vom gesamten Betriebs- und Belegschaftshandel 81 % auf den Betriebshandel (Betrieb Vermittler der preisvergünstigten Kaufgelegenheit von Waren nicht aus dem eigenen Sortiment) und 19 % auf den Belegschaftshandel (Betriebsrat oder Betriebsangehörige Vermittler).
b) Die Beziehungskäufe nach Warenbereichen
Die Aufgliederung der Ergebnisse nach sechs Warenbereichen gibt weitere Einblicke. Sie zeigt eine unterschiedliche Bedeutung des Beziehungskaufes in den einzelnen Warenbereichen und ferner, daß die Quellen und Arten des Beziehungskaufs in den Warenbereichen ein ganz verschiedenes Gewicht haben.
Ein hoher Anteil von Beziehungskäufen ergibt sich im Bereich Hausrat und Wohnbedarf (Tabelle 3). Möbel wurden von den befragten Haushaltungen zu 28,7 % durch Beziehungen beschafft. Hier dürften allerdings die meisten Fälle des Pseudo-Beziehungskaufs liegen, wo also der Haushalt beim Beziehungskaufe die Ware nicht billiger als zum normalen Einzelhandelspreise erworben hat. Die Beschaffung von Hausratwaren erfolgte zu 28 % auf dem Beziehungswege. Bei Textilien ist mit 11,6 % aller dort erfaßten Einkäufe die Bedeutung des Beziehungskaufs noch nicht halb so groß wie bei Hausratwaren. Zu einem kleinen Prozentsatz nur wurden Lederwaren (6 %) und Schuhe (4,6 %) durch Beziehungen erworben.
Über die Beschaffungsquellen des Beziehungskaufs in den Warenbereichen gibt Tabelle 4 am deutlichsten Auskunft. Der Großhandel tritt als Quelle des Beziehungskaufs am stärksten bei Hausratwaren auf; in diesem Warenbereich erfolgten 61 % aller Beziehungskäufe bei Grossierern. Im Bereich Schuhe und Lederwaren liegt — bei allerdings nur kleinem Anteil von Beziehungskäufen — der Schwerpunkt bei den Detailleuren. Auch bei Möbeln sind die Detailleure mit 44 % Anteil an den Beziehungskäufen dieser Gruppe die stärkste Quelle preisvergünstigter Einkaufsmöglichkeit der Haushaltungen. Es handelt sich hier vor allem um die Fälle, wo Kunden des Möbeleinzelhandels mehr als 3 % Rabatt erhandeln. So erklärt sich auch der hohe Anteil von Spontanbeziehungen bei Möbeln. Während im Durchschnitt aller Nichtlebensmittel die Spontanbeziehungen nur einen Anteil von 9% an den Beziehungskäufen erreichen, machen sie bei Möbeln 20 % aus. Der Anteil der Hersteller an den Beziehungskäufen beträgt im Durchschnitt aller Nichtlebensmittel 20 %. Stärker unter diesem Wert liegt er mit 13 % bei Hausratwaren; dagegen haben bei Textilien die Hersteller einen relativ starken Anteil (30 %) an den Beziehungskäufen. Tabelle 4 gibt auch einen Überblick über die Anteile der einzelnen Beziehungsarten. Die meisten Beziehungskäufe in allen Warenbereichen werden durch Verwandtschaftsund Bekanntschaftsbeziehungen ermöglicht. Ihr Anteil an den Beziehungsarten liegt zwischen 64 und 73 %. Der Betriebs- und Belegschaftshandel erreicht mit 29 % Anteil an den gesamten Beziehungskäufen bei Hausratwaren überdurchschnittliche Bedeutung, eine geringe mit 16 % Anteil aller Beziehungskäufe dieses Warenbereichs bei Möbeln. Innerhalb des Betriebs- und Belegschaftshandels hat der Fall des Betriebshandels in allen Warenbereichen ein Übergewicht gegenüber dem Belegschaftshandel. Durch Spontanbeziehungen kamen 20 % aller preisvergünstigten Möbelkäufe zustande, während diese Beziehungsart bei Schuhen fast gar nicht festgestellt wurde.
c) Die Beziehungskäufe bei 93 Artikelgruppen
Einzelangaben über den Umfang der Beziehungskäufe bei allen 93 erfaßten Artikelgruppen enthält Tabelle 5. Gleichzeitig ist für jede Artikelgruppe auch der für sie festgestellte Prozentsatz an Personalkäufen ausgewiesen sowie der Prozentsatz der preisvergünstigten Einkäufe insgesamt. Die 93 Artikelgruppen sind in der Tabelle nach Warenbereichen geordnet und innerhalb dieser nach der Höhe des Prozentsatzes der preisvergünstigten Einkäufe insgesamt.
Überdurchschnittliche Anteile von Beziehungskäufen wurden vor allem bei Waren hohen Anschaffungswertes festgestellt. In den Artikelgruppen Rundfunk- und Fernsehgeräte, Waschmaschinen und Kühlschränke erfolgten mehr als 50 % aller Kauffälle durch Beziehungen. Bei Elektrogeräten ergaben sich 48 % Beziehungskäufe, bei Öfen und Herden 44 %, bei Lampen 33 %, bei Zimmern und Küchen sowie Polstermöbeln 31 %, bei Anzug- und Manteltuchen 30 %, bei Teppichen und Läufern 25%, bei Fotoapparaten 23 % Beziehungskäufe. Daneben läßt sich eine starke Neigung der Haushaltungen zu Beziehungskäufen auch bei geringwertigen Waren, die aber in großen Mengen benötigt werden, feststellen. Beispiele hierfür sind die Artikelgruppen Wasch- und Putzmittel sowie Seife, wo 23 % aller Käufe auf dem Beziehungswege mit mehr als 3 % Preisvergünstigung beschafft wurden. Im übrigen zeigt sich, daß in solchen Artikelgruppen besonders hohe Anteile von Beziehungskäufen auftreten, bei denen die Hersteller in starkem Umfange die Endverbraucherpreise gebunden haben.
Vergleichsweise niedrige Anteile von Beziehungskäufen ergaben sich einmal für solche Artikelgruppen, in denen dem Haushalt wenig Gelegenheit zum Beziehungskauf gegeben ist. Das trifft beispielsweise für Brillen (2 %), Arzneimittel (5 %) und Kraftfahrzeuge (5 %) zu. Ferner werden geringwertige Waren des seltenen Bedarfs (z. B. Konservengläser, Korbwaren, Wachstuche) und solche des laufenden Bedarfs in nur kleinen Mengen (z. B. Zeitungen, Zeitschriften, Kurzwaren, Zündhölzer) wenig auf dem Wege des Beziehungskaufs angeschafft. Kleine Anteile von Beziehungskäufen weisen ferner auch stark modeabhängige Artikelgruppen (z. B. Schuhe, Lederwaren, Krawatten und Schals, Herrenhüte, Damenstrümpfe, Handschuhe) auf und Gruppen, deren Artikel nur selten gekauft werden (z. B. Spielwaren, Musikinstrumente). Schließlich liegen auch bei Artikeln relativ hohen Anschaffungswertes, wo der Käufer aus einem größeren Sortiment seine Auswahl zu treffen wünscht (z. B. Uhren, Schmuckwaren, Glas, Porzellan, Bestecke), die Beziehungskäufe nicht über dem allgemeinen Durchschnitt.
d) Die Preisvergünstigung beim Beziehungskauf
In allen Fällen, wo Haushaltungen Beziehungskäufe tätigten, wurden sie gebeten, anzugeben, wieviel Prozent billiger als zu normalen Detaillistenpreis sie durch Beziehungen glauben gekauft zu haben. Es ist bereits ausgeführt worden, daß die Angaben über die Höhe der Preisermäßigung dort Fehlerquellen enthalten können, wo ein Vergleich des Beziehungspreises mit dem normalen Detaillistenpreis schwierig ist, das betrifft etwa ein Drittel der erfaßten Beziehungsfälle. Dieser Umstand ist bei der Beurteilung der Zahlen der Tabelle 6 zu berücksichtigen.
Aus den Angaben der Haushaltungen errechnet sich, daß Beziehungskäufe beim Hersteller eine durchschnittliclie Preisvergünstigung von 29 % des normalen Einzelhandelsverkaufspreises erbrachten, Beziehungskäufe bei Grossierern eine Ermäßigung von 22 %, bei Detailleuren 15 % Rabatt. Als durchschnittliche Preisvergünstigung ergibt sich für alle Beziehungskäufe ein Satz von 21 %. Zwischen den Warenbereichen sind in bezug auf die Höhe des beim Beziehungskauf
erlangten Preisnachlasses keine stärkeren Unterschiede festzustellen. Für Möbel und Schuhe ist der durchschnittliche Preisnachlaß mit 19 % ermittelt, für Lederwaren mit 20 %, für Hausratwaren mit 21 % und für Textilien mit 22 % des normalen Einzelhandelsverkaufspreises. Die von den Haushaltungen angegebenen Preisvergünstigungen des Beziehungskaufs streuen folgendermaßen: In 3 % aller Beziehungsfälle erhielten die Haushaltungen einen Preisnachlaß von 4 bis 5 %, in 20 % der Fälle einen Nachlaß von 6 bis 10 %, in 33 % der Fälle einen Nachlaß von 11 bis 20 %, in 34 % aller Fälle einen Nachlaß von 21 bis 30 % und in 10 % aller Fälle einen Nachlaß von mehr als 30% des normalen Einzelhandelsverkaufspreises.
4. Die festen Beziehungen der Haushaltungen zu preisvergünstigten Beschaffungsmöglichkeiten
Die Auswertung der Frage, ob die Haushalte für ihre preisvergünstigten Einkäufe (Beziehungskäufe und Personalkäufe zusammen betrachtet) feste Quellen haben, die auch weiteren Käufen offenstehen, ergab, daß dieser Fall zu 77 % zutrifft. Nach Warengruppen sind die Anteile der festen Beziehungen etwas verschieden. Feste Beziehungen treten am stärksten mit 90 % bei Schuhen auf, es folgen Textilien (83 %), Lederwaren(81 %), Hausratwaren (68 %) und Möbel (61 % ).
5. Die Entwicklung der preisvergünstigten Einkäufe
Aufschlußreich sind auch Einblicke, die sich für langlebige Gebrauchsgüter über die Entwicklung der preisvergünstigten Einkäufe (Beziehungskäufe und Personalkäufe zusammen betrachtet) in den letzten Jahren ergeben. Dieser Einblick ist deshalb möglich, weil bei langlebigen Gütern gefragt worden ist, ob ihr Einkauf in den Jahren 1958/59 oder vor 1958 erfolgte. Für neun ausgewählte Artikelgruppen, deren Zahlen die allgemeine Entwicklungstendenz widerspiegeln, sind die Ergebnisse in Tabelle 7 zusammengestellt.
Einheitlich in allen neun Artikelgruppen zeigt sich, daß die preisvergünstigten Einkäufe 1958/59 gegenüber den Jahren vorher an Umfang zugenommen haben. So stieg z. B. ihr Anteil an den Gesamteinkäufen bei Glaswaren von 10 auf 15 %, bei Elektrogeräten von 41 auf 61 %, bei Schmuckwaren von 7 auf 17 %.
Die Aufgliederung der preisvergünstigten Einkäufe nach Beschaffungsquellen läßt Verschiebungen erkennen. Der Anteil der Detailleure ist durchweg größer geworden. Bei Emaillegeschirren stieg er von 38 auf 51 %, bei Bestecken von 32 auf 41 %, bei Rundfunkgeräten von 27 auf 32 %, bei Schmuckwaren von 23 auf 51 %. Hier zeigt sich offensichtlich, daß die Detailleure, wahrscheinlich gezwungen durch wachsende Beziehungskäufe bei Herstellern und Grossierern, ihren Kunden in den letzten Jahren auf Verlangen ebenfalls mehr als vor 1958 Preisvergünstigungen von über 3 % einräumten.
Der Prozentsatz der durchschnittlichen Preisermäßigungen bei preisvergünstigten Einkäufen hat sich im allgemeinen — bedingt vor allem durch die stärkere Einschaltung der Detailleure — 1958/59 gegenüber den Vorjahren etwas verkleinert. Der Anteil der festen Beziehungen ist durchweg gewachsen.
6. Die preisvergünstigten Einkäufe gegliedert nach der Einkommenshöhe der Haushaltungen
Die Beantwortung der Frage nach dem Einkommen des Haushaltungsvorstandes war in der Seminaruntersuchung den Haushaltungen freigestellt, weil erfahrungsgemäß oft Hemmungen bestehen, über die Einkommenshöhe Auskünfte zu geben. Unterlagen hierüber liegen so nur von einem Teil der Haushaltungen vor. Aus den Angaben über die Berufsstellung des Haushaltungsvorstandes, die genau erfaßt wurde, lassen sich jedoch Anhaltspunkte über die Einkommenshöhe gewinnen, so daß auf diesem Wege eine Gruppierung der Haushalte nach drei Einkommensklassen — niedrig, mittel, hoch — möglich ist. Eine Auswertung nach dem Merkmal der Einkommenshöhe (eingehender wird über sie in dem Sonderheft 14 berichtet) ergab die Tendenz, die auch andere sich mit dem Problem der preisvergünstigten Einkäufe befassende Untersuchungen festgestellt haben, daß sie mit wachsendem Einkommen steigen.
In der Seminarerhebung wurden bei den Haushaltungen mit niedrigem Einkommen durchschnittlich 12,2 % preisvergünstigte Einkäufe festgestellt, bei Haushaltungen der mittleren Einkommensklasse 15,7% und bei den Haushaltungen mit hohem Einkommen 18,6 % preisvergünstigte Einkäufe. Als durchschnittlicher Prozentsatz sind 17,8 % preisvergünstigte Einkäufe ermittelt worden. Nachstehend werden für drei Artikelgruppen noch Einzelbeispiele über die Entwicklung des Prozentsatzes preisvergünstigter Einkäufe mit wachsendem Einkommen gegeben:
7. Vergleich mit anderen Erhebungen und Beurteilung der Ergebnisse
Die Seminarerhebung hat also festgestellt, daß die 1875 befragten nordrhein-westiälischen Haushalte ihre Einkäufe — soweit es Nichtlebensmittel sind — in fast einem Fünftel (17,8%) aller Fälle zu einem um mehr als 3 % niedrigeren Preise als dem normalen des Einzelhandels tätigen. Hierbei dürfte der für die preisvergünstigten Einkäufe ermittelte Prozentsatz aus weiter oben dargelegten Gründen eher etwas zu niedrig als zu hoch festgestellt sein. Es ergibt sich nun die Frage, wieweit die Angaben einmal für Nordrhein- Westfalen und weiter für die gesamte Bundesrepublik typisch sind.
Auf der 12. Delegiertenversammlung der Hauptgemeinschaft des Deutschen Einzelhandels 1960 gab ihr Präsident, Hans Schmitz, den geschätzten Umfang des „Grauen Marktes" mit 12 Milliarden DM, den Einzelhandelsabsatz 1960 mit etwa 80 Milliarden DM an 3. Die 12 Milliarden DM des „Grauen Marktes", zum Einzelhandelsabsatz ins Verhältnis gesetzt, ergeben einen Anteil von 15 %; die Seminarerhebung hat 15,1 % Beziehungskäufe errechnet. Da der Absatz der Einzelhandelsbetriebe nicht alle Umsätze an Konsumenten (Letztverbraucher) umschließt, zum anderen von den Einzelhandelsbetrieben auch Großhandelsumsätze getätigt werden, führt die Berechnung des „Grauen Marktes" im Verhältnis zum Einzelhandelsabsatz allerdings zu nicht ganz exakten Aussagen über seinen prozentualen Umfang. Die Angaben der Hauptgemeinschaft zeigen jedoch, daß ihre Vorstellungen vom Umfang der Beziehungskäufe weitgehend mit den Prozentsätzen übereinstimmen, die die Seminarerhebung ergeben hat.
1957 führte die Gesellschaft für Konsumforschung e. V., Nürnberg, im Auftrage des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Verkehr eine Umfrage über die Einkaufswege für langlebige Gebrauchsgüter durch, bei der 2615 Haushalte aus Bayern erfaßt wurden und in der auch die Frage nach dem Umfange der preisvergünstigten Einkäufe gestellt wurde 4. Die Unterlagen dieser bayerischen Untersuchung ermöglichen für einige Artikelgruppen Vergleiche mit der Seminarerhebung; wegen unterschiedlicher Erhebungsmethoden und unterschiedlicher Begriffs- und Artikelabgrenzung sind die Ergebnisse allerdings nicht exakt miteinander vergleichbar. Die GfK hat für Bayern folgende Prozentsätze preisvergünstigter Einkäufe ermittelt (in Klammern die Werte der Seminarerhebung): Elektrogeräte 44 % (51 % ), Waschmaschinen 51% (54 %), Rundfunk- und Fernsehgeräte 54 % (56 %) , Öfen und Herde 57 % (47 %), Kühlschränke 61 % (54 %), Möbel 4 5% (31 %), Teppiche 32 % (27 %), Gardinen 18 % (14 %). Die von dem Nürnberger Institut ermittelten bayerischen Prozentsätze liegen in den meisten Artikelgruppen etwas höher als die der Seminarerhebung. Bildet man für die aufgeführten acht vergleichbaren Artikelgruppen beider Untersuchungen das arithmetische Mittel ihres durchschnittlichen Anteils, so ergibt sich nach den Erhebungen der Gesellschaft für Konsumforschung ein Prozentsatz von 45 %, für die Seminarerhebung ein Prozentsatz von 42 % preisvergünstigter Einkäufe der Haushalte.
Im Februarheft 1961 der Möbelkultur 5 sind Ergebnisse einer Erhebung des Beziehungskaufs bei Möbeln veröffentlicht, welche das Service-Institut für Marktforschung, Velbert, auf Anregung der Zeitschrift durchführte. Der Begriff Beziehungskauf ist hier allerdings im engen Sinne gefaßt, umschließt also nur die Käufe, die Haushalte mit Beziehungen bei Herstellern und Grossierern tätigen. Befragt sind 1800 Personen in der Bundesrepublik (ohne Westberlin), deren Auswahl nach statistisch-repräsentativen Gesichtspunkten erfolgte. Die Erhebung ergab für Möbel einen Anteil der Beziehungskäufe bei Herstellern und Grossierern von 17 %-. Die Seminarerhebung hat nach den Unterlagen von Tabelle 3 für Möbel den Anteil der bei Herstellern und Grossierern getätigten Beziehungskäufe mit 16,2 % ermittelt. Auch hier decken sich also die Ergebnisse beider Erhebungen weitgehend.
Die in nordrhein-westfälischen Haushaltungen ermittelten Ergebnisse dürften damit auch die Situation im übrigen Bundesgebiet zuverlässig widerspiegeln. Die ermittelten Unterlagen zeigen — was auch in den Schätzwerten der Hauptgemeinschaft des Deutschen Einzelhandels zum Ausdruck kommt —, daß preisvergünstigte Einkäufe der Haushalte, und hierunter vor allem der Beziehungskauf, heute beachtliche Umsatzbedeutung haben.
Im Grundsatz ist der Beziehungskauf vom gesamtwirtschaftlichen Standpunkte aus gesehen unwirtschaftlich, da er einzelnen privilegierten Verbraucherkreisen ungerechtfertigte Preisvorteile verschafft 6. Es fehlt hier in der Versorgungsorganisation das Prinzip der Gleichmäßigkeit der Einkaufsbedingungen, das von Seyffert als wesentlicher Grundsatz optimaler Konsumtionsversorgung herausgestellt wird 7. Zudem müssen vielfach Haushaltungen, die zu normalen Einzelhandelspreisen kaufen, Kostenteile des Beziehungskaufes mittragen; denn die Haushaltungen, welche zu verbilligten Preisen bei Grossierern oder Herstellern kaufen können, nehmen vor dem Kaufe oft die kostenlose Beratungs- und Sortimentsfunktion der Detailleure in Anspruch, die ihre Beziehungslieferanten meist weder erfüllen können noch wollen. Die Erheber der Seminare berichteten, daß solches Verhalten der Beziehungskäufer weitverbreitet ist. Beim Betriebs- und Belegschaftshandel gehen die Kosten der Abwicklung des Beziehungskaufs meist zu Lasten des Betriebes, in dem er stattfindet.
So sollten alle Bemühungen auf eine Verkleinerung dieses unwirtschaftlichen Absatzweges gehen. Bei der Vielzahl von Arten und Formen des Beziehungskaufes dürften gesetzliche Verbote hier allerdings kaum Aussicht auf Erfolg haben 8. Die Bestrebungen der Verbände um Verkleinerung des Grauen Marktes zeigen sich beispielsweise in einer Stellungnahme des Gesamtverbandes des Deutschen Groß- und Außenhandels zu diesem Problem: „Der Großhandel beliefert nicht den Letztverbraucher oder die zu diesem Zweck geschaffenen Einkaufsinstitutionen, z. B. der Behörden, Gewerkschaften und sonstigen Vereinigungen . . .Der Großhandel lehnt die Betätigung der sogenannten ,Auch-Grossisten' ab, die ohne Erfüllung der traditionellen Leistungen unter Ausnutzung des lauteren Verhaltens der Fachgroßhändler — zumeist mit irreführenden Angaben — Geschäfte mit "Beziehungskonsumenten" machen und damit einen Keil zwischen Handel und Verbraucher zu Lasten der Gesamtheit treiben. Der Großhandel bittet die Industriefinnen, vor Belieferung derartiger Personen, die sich als "Großhändler" bezeichnen, zu prüfen, ob entsprechende Leistungen vollbracht werden, die zur Einräumung von Großhandelsbedingungen Anlaß geben könnten... Der Großhandel bittet seine Abnehmer, in gleicher Weise zu unterscheiden zwischen dem seine bekannten Leistungen erbringenden Großhandel und jenen Wettbewerbern, die keine echten Großhändler sind, sondern tatsächlich Einzelhandel unter schmarotzerischer Ausnutzung der volkswirtschaftlichen Leistungen des Fachgroßhandels betreiben. Gegen derartige Einzelhändler mit .Großhandels-Tarnkappe' sollten sie mit Hilfe des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb vorgehen" 9. Der Vorschlag der Hauptgemeinschaft des Deutschen Einzelhandels, die Gewerbeordnung so zu ändern, daß die den Konsumenten beliefernden Gewerbetreibenden sich zu der von ihnen ausgeübten Einzelhandelsfunktion bekennen müssen, zielt ebenfalls auf eine Einengung der Möglichkeiten des Beziehungskaufes 10. Eine stärkere Verbreitung funktionsgemäßer Preisstellung — relativ niedrig kalkulierter Preise also, wenn der Abnehmer mit geringem Funktionsumfang einzukaufen wünscht und entsprechend höhere Kalkulation bei stärkerer Inanspruchnahme der Handelsfunktionen — würde ebenfalls dazu beitragen, das Problem des Beziehungskaufs zu verkleinern. Daß die Konsumenten vor allem bei Waren hohen Anschaffungswertes oft eine preisgünstige Beschaffungsmöglichkeit erstreben, für die sie auf einen Teil der normalen Einzelhandelsfunktionen zu verzichten bereit sind, lassen die überdurchschnittlichen Anteile des Beziehungskaufes gerade bei Großartikeln vermuten.
1 Die vollständige Veröffentlichung der Erhebung erfolgt im Sonderhefte 14 der Mitteilungen des Instituts für Handelsforschung, dessen Drucklegung vorbereitet wird., 2 Die Ergebnisse sind in den Sonderheften 6, 7 und 11 der Mitteilungen des Instituts publiziert. Die Erhebung der Lebensmittel wird zur Zeit durchgeführt., Informationsdienst der Hauptgemeinschaft des Deutschen Einzelhandels Nr. 11/12 von Nov./Dez. 1960. Die Hauptgemeinschaft bezeichnet die Beziehungskäufe als „Grauer Markt". Es geht allerdings aus der Veröffentlichung des Informationsdienstes nicht hervor, ob die Hauptgemeinschaft die Käufe bei Detailleuren mit einem Rabatt von mehr als 3 % dem Grauen Markt zugerechnet hat, ob diese Verkäufe also in dem Schätzwert von 12 Milliarden DM enthalten sind., 4 Jahrbuch der Absatz- und Verbrauchsforschung, 5. Jhg. Heft 3./1959, Paul W. Meyer und Robert Radler, Einkaufswege für langlebige Gebrauchsgüter. Die GfK hat die Ergebnisse für Einzelartikel veröffentlicht. Um die Ergebnisse vergleichbar zu machen, mußte aus den von der GfK ermittelten Angaben für die Einzelartikel ein rechnerischer Durchsdinittsprozentsatz für die Artikelgruppen der Seminaruntersuehung gebildet werden., 5 Möbelkultur, Fachzeitschrift für die gesamte Möbelwirtschaft, Hamburg, Heft 2, Februar 1961, Der Möbelkauf mit „Beziehungen"., 6 Diese Feststellung gilt nicht für die Personalkäufe; denn es ist seit jeher üblich, daß die Angestellten Waren des Betriebes, in dem sie tätig sind, zu einem günstigeren als dem normalen Einzelhandelspreis kaufen können., 7 Rudolf Seyffert, Wirtschaftslehre des Handels, Köln und Opladen, 3. Aufl. 1957. Der Gesamtverband des Deutschen Groß- und Außenhandels spricht in seiner Stellungnahme zur Frage des Beziehungshandels von einem „Zwei-Klassen-Verbraucher- System"., 8 Ähnlich ist die Meinung der Hauptgemeinschaft des Deutschen Einzelhandels: „Man wird wahrscheinlich den vielfältigen Erscheinungen, die sich zum Begriff des Grauen Marktes zusammenfassen lassen, nur zum kleinen Teil mit gesetzgeberischen Maßnahmen beikommen können." Die Hauptgemeinschaft glaubt jedoch, daß gesetzliche Maßnahmen wenigstens die gröbsten Auswüchse unterbinden würden und wünscht die Ausschöpfung aller hier gegebenen Möglichkeiten (aus der Ansprache des Präsidenten der Hauptgemeinschaft, Hans Schmitz, auf der 12. Delegiertentagung in Bad Godesberg, veröffentlicht in: Informationsdienst der Hauptgemeinschaft des Deutschen Einzelhandels, Nov./Dez. 1960)., 9 Gesamtverband des Deutschen Groß- und Außenhandels e.V., Bonn, Arbeitsbericht 1959/60., 10 Informationsdienst der Hauptgemeinschaft des Deutschen Einzelhandels, Nr. 11/12 von Nov./Dez. 1960, Entschließung zum „Grauen Markt".
